Gesetzliche Ausgangslage

Neben den Werken von Urhebern schützt das schweizerische Urheber­­rechts­­­gesetz auch die Leistungen von Interpreten (im Phono- wie auch im Audio­­­visions­­­bereich), Phonogramm- und Audio­­visions­­produzierenden und Sende­­unternehmen. Die Rechte dieser BerechtigtengruppenBerechtigtengruppen
Berechtigte sind all jene, die bei SWISSPERFORM Anteile an Verwertungserlösen geltend machen können. Das Verteilreglement unterscheidet folgende fünf Berechtigtengruppen: ...
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werden Nachbarrechte, verwandte Schutzrechteverwandte Schutzrechte
Auch Leistungschutzrechte genannt, sind die im Urheberrechtsgesetz festgelegten Rechte der ausübenden Künstler, der Produzierenden von Ton- und Tonbildträgern sowie der Sendeunternehmen.
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oder LeistungsschutzrechteLeistungsschutzrechte
Auch verwandte Schutzrechte genannt, sind die im Urheberrechtsgesetz festgelegten Rechte der ausübenden Künstler, der Produzierenden von Ton- und Tonbildträgern sowie der Sendeunternehmen.

Der Begriff «verwandt» will die enge Nachbarschaft zum Urheberrecht zum Ausdruck bringen.

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(LSRLSR
Auch verwandte Schutzrechte genannt, sind die im Urheberrechtsgesetz festgelegten Rechte der ausübenden Künstler, der Produzierenden von Ton- und Tonbildträgern sowie der Sendeunternehmen.

Der Begriff «verwandt» will die enge Nachbarschaft zum Urheberrecht zum Ausdruck bringen.

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) genannt. LeistungsschutzrechteLeistungsschutzrechte
Auch verwandte Schutzrechte genannt, sind die im Urheberrechtsgesetz festgelegten Rechte der ausübenden Künstler, der Produzierenden von Ton- und Tonbildträgern sowie der Sendeunternehmen.

Der Begriff «verwandt» will die enge Nachbarschaft zum Urheberrecht zum Ausdruck bringen.

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gibt es international in allen Staaten, die das Rom-Abkommen (RA)Rom-Abkommen (RA)
Das Rom-Abkommen von 1961 ist ein internationaler Vertrag,...
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oder den WIPO-Vertrag über Darbietungen und Tonträger (WPPT) ratifiziert haben.

Wahrnehmung der Ansprüche

Die Erstnutzung ihrer Leistungen kontrollieren die Inhaber der Leistungs­schutz­rechte selbst, sie machen ihre finanziellen Ansprüche direkt gegenüber den Nutzern geltend.

Vielfach können die Zweitnutzungen vom einzelnen Berechtigten, insbesondere bei Massennutzungen ihrer Leistungen, nicht überblickt werden. Deshalb schreibt der Gesetzgeber vor, dass in gewissen Fällen die finanziellen Ansprüche kollektiv wahrgenommen werden müssen - von einer über eine Bewilligung verfügenden, unter staatlicher Aufsicht stehen­den Ver­wertungs­gesell­­schaft. Die Verwertungs­gesell­schaft, die sich in der Schweiz um diese Ansprüche kümmert, heisst SWISSPERFORM.