28.11.2017 08:41Alter: 16 days

NEIN zu No-Billag am 4. März 2018!

Liebe Interpretinnen, liebe Interpreten


Ein grosser Teil Ihres Geldes kommt direkt aus den 24 Sendern der SRG sowie den 13 regionalen Fernsehstationen und den 21 Lokalradios, welche durch Gebührengelder finanziert werden.

Sagen wir am 4. März 2018 Ja zur No-Billag-Initiative, wird die SRG zerschlagen und vielen Lokalradios und Fernsehstationen die Lebensgrundlage entzogen. Unsere Schweizer Medienlandschaft, wie wir sie kennen, wäre nicht mehr existent. Wer würde den Verlust auffangen? Ein privates Unternehmen, das ein Gurten-Festival oder das Eidgenössische Jodlerfest live überträgt? Ein Sender, der klassische Musik im Radio spielt und bespricht, Filme und Dokumentarfilme mitproduziert oder zahlreiche Sprecher für eigene Hörspiele bezahlt? Wohl kaum. Konkret:

- Rein werbefinanzierte Sender spielen einen massiv kleineren Anteil an Schweizer Musik als die SRG und andere gebührenfinanzierte Privatradios. Sparten wie Volksmusik, Klassik, Jazz oder Rock werden ausschliesslich auf diesen Kanälen gesendet– ohne gebührenfinanzierte Medien keine musikalische Vielfalt.


- Ohne die SRG als Partner würde die Film- und Dokumentarfilm-Produktion in der Schweiz massiv einbrechen.


Ist die SRG perfekt? Nein. Darum setzt sich SWISSPERFORM seit Jahren für die Präsenz und die Rechte der Interpretinnen und Interpreten bei der SRG ein. Diese Interessenvertretung ist wichtig. Doch mit welchem Partner sollen wir künftig die Anliegen der Künstlerinnen und Künstler verhandeln?

 

Wir wollen auch künftig ein Mitspracherecht, um unser Radio und TV mitgestalten zu können. Darum:

 

NEIN zu No-Billag am 4. März 2018!