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ROM-Abkommen

Das Rom-Abkommen von 1961 ist ein internationaler Vertrag, welcher gewisse internationale Mindestrechte für die ausübenden Künstler (Interpreten), die Tonträgerhersteller und die Sendeunternehmen festlegt. Die Staaten, welche das Rom-Abkommen ratifiziert haben, verpflichten sich, diese Mindestrechte den drei Kategorien von Berechtigten (Interpreten, Tonträgerhersteller und Sendeunternehmen) einzuräumen. Heute haben ca. 65 Staaten das Rom-Abkommen ratifiziert, darunter auch die Schweiz. Das Rom-Abkommen spielt eine Rolle für die Frage, ob ein Tonträger, wenn er in der Schweiz gesendet oder öffentlich aufgeführt wird, geschützt ist und daher eine Vergütung für die Nutzung des Tonträgers zu bezahlen ist.
Dabei wendet die Schweiz folgendes Schutzkriterium des Rom-Abkommens an: Ein Tonträger ist geschützt, wenn der Produzent des Tonträgers einem Land angehört, welches das Rom-Abkommen ratifiziert hat. (Wichtige Ausnahme: die USA haben das Rom-Abkommen nicht ratifiziert).
Darüber hinaus gelten aufgrund des nationalen Rechtes, also des Urheberrechtsgesetzes, auch solche Tonträger als geschützt, wenn der oder die Interpreten, die auf dem Tonträger zu hören sind, einem Rom-Abkommensland angehören.